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Glutenfrei Leben ob zum Abnehmen oder wegen Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie!

Gluten FAQ: Was ist Gluten? Was heißt glutenfrei? Wo ist Gluten überall drin? Welche Menschen sind von Glutenunverträglichkeit betroffen?

Glutenfrei Leben: Wie gestalte ich mein glutenfreies Leben und wie beginne ich am besten? Auf was muss ich bei einer glutenfreien Ernährung wirklich achten? Lesen Sie die besten Profitipps!

Glutenologie : Betroffene berichten über ihr glutenfreies Leben und den Einstieg in ein völlig neues Leben ohne gesundheitliche Beschwerden.

Glutenfrei leben

Gluten ist ein Begriff, der einem in der heutigen Zeit immer wieder begegnet. Im Supermarkt, beim Bäcker und auf den Speisekarten mancher Restaurants findet sich immer häufiger der Vermerk „glutenfrei“. Menschen, die sich glutenfrei ernähren, haben eine Unverträglichkeit entwickelt oder verzichten bewusst aufgrund von Unwohlsein nach dem Verzehr von Weizenprodukten auf dieses Proteingemisch.
Übrigens: bei der korrekten Aussprache liegt die Betonung auf der zweiten Silbe, also [gluˈteːn].

Gluten, was ist das genau?

Gluten ist ein Proteingemisch, welches in dem Korn mehrerer Getreidesorten, wie zum Beispiel Roggen und Dinkel, vor allem jedoch in Weizen, enthalten ist. Oft wird auch der Begriff „Klebereiweis“ verwendet. Das Proteingemisch setzt sich aus Glutelinen und Prolaminen zusammen. Diese vereinen sich zum Gluten, wenn sie nass werden. Für den Bäcker ist diese spezielle Eigenschaft für die Herstellung seiner Backwaren von großer Bedeutung. Für Andere hingegen ist der Verzehr des Glutens mit großen Problemen verbunden.

Glutenunverträglichkeit – wie kommt diese zustande?

Glutenunverträglichkeit ist in der heutigen Gesellschaft, neben der Laktoseintoleranz, eines der aktuellsten Krankheitsbilder. Für die Unverträglichkeitsreaktion ist das Protein Gliadin verantwortlich. Dieses Prolamin kommt spezifisch in Weizen vor. Verzehrt jemand, der unter einer Glutenunverträglichkeit leidet glutenhaltiger Getreideprodukte, kommt es im Dünndarm über kurz oder lang zu einer Entzündung, welche die Schleimhaut schädigt und verändert. Die geschädigte Schleimhaut, deren Aufgabe es ist, Nahrungsbestandteile in das Zellinnere aufzunehmen, kann dann nur noch eingeschränkt arbeiten. Fette, Eiweiße und Vitamine sowie Mineralien, wie Calcium und Eisen können nur noch unzureichend aufgenommen werden. Im schlimmsten Fall führt das zu einer Mangelerscheinung.
Symptome dieser Darmentzündung, auch Zöliakie genannt, sind chronischer Durchfall und schmerzhafte Krämpfe. Die Entzündung klingt allerdings schnell wieder ab, wenn die betroffene Person auf glutenhaltige Lebensmittel verzichtet. Auch die Funktion der Nährstoffresorption normalisiert sich wieder.
Ist ein Familienmitglied an Zöliakie erkrankt, besteht auch für die anderen Familienmitglieder ein erhöhtes Risiko, die Darmkrankheit zu entwickeln, da sie auf einer genetischen Disposition aufbaut.

Glutenfrei leben

Die einzige Möglichkeit die Entzündung in den Griff zu bekommen, ist eine lebenslange Diät, in der man sich glutenfrei ernährt. Für einige Personen bedeutet dies, den Speiseplan auf radikale Weise zu verändern. Jedoch stellt sich schon nach kurzer Zeit eine deutliche Besserung des Gesundheitszustandes ein und damit erhöht sich auch die Motivation weiterhin weizenfrei zu essen.

Was bedeutet glutenfrei?

Damit die betroffene Person eine bessere Idee von der neuen Lebensweise, der glutenfreien Ernährung bekommt, ist es ratsam, zunächst einen Ernährungsberater aufzusuchen. Dieser hilft dabei, einen glutenfreien und vor allem ausgewogenen Speiseplan zu erstellen. Die glutenfreie Ernährung schließt Getreidesorten, wie Weizen, Roggen, Hafer, Gerste und Dinkel komplett aus, stattdessen können Nussmehle, Reismehl oder beispielsweise Buchweizenmehl zum Backen verwendet werden. Gluten versteckt sich allerdings auch in vielen Fertiglebensmitteln, wie Pudding, Wurst, Schokolade und sogar Bier. Deshalb sollte hier immer ein wachsames Auge auf die Zusatzstoffliste der Verpackungen geworfen werden. Am besten ist es immer, die Gerichte selbst zuzubereiten. Nach kurzer Zeit weiß man dann selber ganz genau, was außer Haus besser nicht gegessen wird.

Ist glutenfrei ungesund?

Die Proteine des Glutens sind keinesfalls essenziell für den menschlichen Körper, somit kommt es auch nicht zu einer Mangelerscheinung. Glutenfreie Ernährung bedeutet sogar oft, dass man sich ganz automatisch gesünder ernährt. Denn gerade in vielen Fertigprodukten ist auch Gluten enthalten. Durch den Verzicht auf diese Fertigprodukte vermeidet man gleichzeitig alle chemischen Zusätze, die darin enthalten sind. Stattdessen kommen viele frische und natürliche Lebensmittel auf den Speiseplan. Es gibt viele Rezepte im Internet, die einfach zuzubereiten sind. Diese kann man sich vorbereiten und mit zur Arbeit nehmen. Somit bekommt man den Alltag ganz leicht und stressfrei geregelt.

Glutenfrei genießen

Noch vor einigen Jahren stellte glutenfrei essen die Betroffenen vor eine große Herausforderung. Alternativen zum Gluten-verseuchten Essen waren nur schwer zu finden. Heutzutage ist das zum Glück anders. Viele Restaurants bieten glutenfreie Gerichte an. Man muss nicht mehr verzichten, sondern kann glutenfrei genießen und weiterhin das Lieblings-Nudelgericht bestellen. Auch im Supermarkt findet man mittlerweile eine große Auswahl an glutenfreien Produkten, darunter auch Backwaren, wie Brot oder Kuchen. Die glutenhaltigen Mehle werden darin durch Alternativen ersetzt, was dem Geschmack keinen Abbruch tut. Wenn man selber gerne backt, eignen sich vor allem Buchweizen- und Amarantmehl sowie Kartoffel- und Reismehl. Lebensmittel, die keinerlei Gluten enthalten, sind zum Beispiel Früchte, Hülsenfrüchte, Reis, Milchprodukte, Eier, Honig, Kartoffeln, Fleisch, Fisch und viele weitere Lebensmittel. Die Liste leckerer glutenfreier Lebensmittel ist lang und vielseitig. Eine Glutenfreie Lebensweise ist also gar nicht so beschwerlich.

Wo bekommt man glutenfreie Lebensmittel

Neben einigen Restaurants, die Gerichte gluten- und laktosefrei anbieten, bekommt man außerdem eine große Auswahl an Snacks, Müsli und Nudeln, die kein Gluten enthalten, in Reformhäusern, Bioläden und Supermärkten. Auch das Internet ist eine wahre Fundgrube für glutenfreie Lebensmittel, die man sich bequem nach Hause bestellen kann. Es kann zudem großen Spaß machen, sich sein eigenes Frühstücksmüsli zu kreieren und Mahlzeiten frisch und lecker zuzubereiten.

Glutenfrei aufgepasst!

Es ist unheimlich wichtig zu wissen, wo genau die versteckten Fallen lauern. Lebt man in einem Haushalt mit mehreren Personen, sollte man einige Regeln beachten. Brett und Messer, mit dem Brot geschnitten wurde, welches Gluten enthält, sollten anschließend nicht für das glutenfreie Brot verwendet werden. Es ist außerdem empfehlenswert, zwei Stücke Butter im Kühlschrank zu haben. So kann man vermeiden, dass Krümel vom Weizenbrötchen unbemerkt verzehrt werden. Selbst im Nudelwasser befindet sich das Gluten, deshalb fragt man im Restaurant am besten noch mal genau, ob die glutenfreien Nudeln nicht in demselben Wasser gekocht werden.

 

 

 

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