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Glutenfrei backen

Glutenfrei backen

Leckerer Kuchen, knusprige Kekse und frisches, warmes Brot. Selbst zu backen kann sehr viel Spaß machen und schmeckt auch noch lecker. Doch was sollte man tun, wenn der Spaß durch Gluten getrübt wird.

Was ist Gluten?

Gluten ist ein natürlicher Bestandteil von Getreidesorten. Er besteht aus verschiedenen Eiweißteilchen und sorgt dafür, dass der Teig zusammenklebt, warum man es auch Klebeeiweiß nennt, und dass das Gebäck frisch bleibt und nicht hart wird. Daher wird Gluten auch das Klebeeiweiß genannt. Leider kann es passieren, dass man beispielsweise Glutenintoleranz ist und somit das Gluten in den Backwaren nicht verträgt. Dann sollte man auf glutenfreie Produkte zurück greifen. Diese lassen sich in fast jedem Supermarkt kaufen, da diese ihr Sortiment stetig erweitern. Doch was kann man tun, wenn man auf die selbst gebackenen Leckereien nicht verzichten möchte? Es gibt verschiedene Mehle, die herkömmliche Backgrundlagen ersetzen können. Diese Mehle enthalten kein Gluten.

Zusammensetzung von glutenfreien Backmischungen

Glutenfreie Mehle bestehen aus ein bis zwei Teilen glutenfreiem Mehl, ein Teil glutenfreier Stärke und einem Teil eines Bindemittels. Dabei handelt es sich um ein Rezept für ein sogenanntes Allzweck-Mehl für Kuchen und Gebäck. Man benötigt allerdings mehr Flüssigkeit, als bei herkömmlichen Mehl, davon sollte man sich allerdings nicht verunsichern lassen und strikt nach dem Backrezept handeln. Nimmt man weniger Flüssigkeit, kann es passieren, dass die Backware hart und brüchig wird. Sie ist nicht verzehrbar. Dabei sollte man allerdings auf das Backpulver achten, da nicht jedes Backpulver Glutenfrei ist.

Beispiele für glutenfreie Mehle

Buchweizenmehl ähnelt dem glutenhaltigem Vollkornmehl. Es hat eine dunkle Färbung, besitzt einen würzig-nussigen Geschmack und enthält sehr viel Eiweiß. Buchweizenmehl ist die perfekte Zutat für herzhafte Backwaren, Waffeln und Brot.

Hirsemehl hingegen schmeckt eher mild und süßlich. Es eignet sich perfekt für Kuchen und Cupcakes.

Wer lieber Pizza backen möchte kann auf Amaranthmehl zurückgreifen. Es schmeckt leicht nussig und erdig, daher ist es für herzhafte Backwaren geeignet. Bei diesem Mehl sollte man aber darauf achten mehr Wasser oder Öl hinzuzufügen, damit der Teig nicht trocken wird.

Beispiele für Stärkemehle

Kartoffelmehl macht die Backware schön saftig. Es eignet sich besonders gut für Süßspeisen und dient perfekt als Verdickungsmittel für Suppen und Soßen. Kartoffelmehl wird aus geschälten Kartoffeln hergestellt.

Reismehl schmeckt eher mild und lässt sich daher problemlos für unterschiedliche Speisen verwenden. Es ist ideal für Kuchen, Kekse und Muffins.

Maisstärke ist sehr vielseitig einsetzbar sie dient nicht nur als Verdickungsmittel für Suppen und Soßen, denn man kann damit auch sehr gut Puddings und Cremes herstellen. Ebenso wie die Kartoffelstärke macht es das Gebäck sehr saftig und schmeckt sehr mild.

Beispiele für Bindemittel

Agar Agar wird häufig in der veganen Küche eingesetzt da es unter anderem Gelatine ersetzt. Es wird aus Meeresalgen gewonnen und muss im Gegenteil zu Gelatine nicht eingeweicht werden. Die Gefahr bei Agar Agar besteht darin, dass es das Backwerk matschig machen kann. Damit dies nicht passiert, sollte man dabei ganz genau nach dem Rezept handeln und es unbedingt abmessen.

Gelatine eignet sich prima für Kuchen und Cupcakes, aber nicht für Hefeteig.

Eier können ebenso wie Gluten unverträglich sein. Wenn man allerdings Eier verträgt, sollte man beim Backen nicht auf sie verzichten. Sie geben dem Teig mehr Feuchtigkeit und können auch zum Binden von Suppen und Desserts dienen.

Fazit

Wer in Zukunft auf Gluten verzichten möchte findet bei den glutenfreien Mehlen eindeutig eine einfache und leckere Alternative. Es macht Leckereien für Glutenintolerante wieder schmackhaft und bringt wieder ein klein wenig Qualität ins Leben. Das es mehr Flüssigkeit benötigt als herkömmliches Mehl kann man getrost verkraften. Und wer sich die Backmischungen nicht selbst mischen möchte, kann sich immerhin noch im Laden beraten und versorgen lassen.


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