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Glutenfreie Getreide

Glutenfreie Getreide

Menschen, die an Zöliakie,Glutenunverträglichkeit oder Glutenallergie leiden, können nicht das gewöhnlich verarbeitete Getreide wie Weizen oder Roggen genießen. Allerdings haben sie die Möglichkeit, Lebensmittel aus glutenfreiem Getreide zu sich zu nehmen. Nachfolgend werden die verschiedenen glutenfreien Getreidesorten erörtert.

Hirse

Diese kleinste und älteste Getreideart hat nahezu überall weltweit Spuren hinterlassen. Heutzutage gilt Hirse als Heil- und Schönheitsmittel zugleich. Denn sie stärkt innerlich den Körper, bildet keinen Schleim im Organismus und ist leicht verdaulich. Mit dem höchsten Kieselsäureanteil sorgt dieses Getreide für gute Augen, gesunde Knochen, starke Fingernägel und schöne Haut. Es schmeckt als Brei, Suppe oder im Brot. Hirse kann auch über längere Zeit zur Gewichtsabnahme eingenommen werden.

Braunhirse

Mit Braunhirse hat man ein wahres Wundermittel für Gelenke, Knochen, Haut und Gefäße. Diese alte Kulturpflanze ist weltweit das mineralstoffreichste Getreide. Drei Teelöffel täglich können die Genesung von Knorpeln und Knochen positiv beeinflussen. Außerdem ist die Braunhirse ein richtiges Kraftpaket an Spurenelementen und Vitaminen.

Reis

In Asien hat Reis einen ähnlich hohen Stellenwert wie bei uns der Weizen. Reis wird von anderen Getreidesorten dadurch unterschieden, dass sich die Proteine nicht in den Randschichten befinden, sondern mit der Stärke eng verbunden sind. Reismehl ist lediglich bedingt backfähig, kann jedoch im Gemisch mit Buchweizen, Hirse sowie unter Zugabe von Bindemittel und Stärke für eine glutenfreie Getreide – Mehlmischung verwendet werden. Reis gilt als herzhafte Beilage beispielsweise auch für Milchreis, süße Aufläufe oder Risotto, wobei lediglich im Vollkornreis wertvolle Vitamine stecken.

Mais

Mais wird nicht nur an Tiere verfüttert, sondern ist selbst für uns Menschen ein energiereiches glutenfreies Getreide. Es ist voll mit Mineralstoffen wie Phosphor, Magnesium und Kieselsäure sowie den Vitaminen C und E. Vermischt mit Stärke kann das glutenfreie Maismehl ebenfalls zum Backen eingesetzt werden. Mais eignet sich hervorragend für Brei, Polenta oder Fladen.

Amarant

Amarant zählt botanisch gesehen zu den Fuchsschwanzgewächsen. Schon vor 3000 Jahren gehörten die Körner zu den Grundnahrungsmitteln der Azteken und Inka. Mittlerweile schätzt man weltweit den Wert dieser sehr alten Kulturpflanze. Diese kleinen Körner sind voll mit essenziellen Aminosäuren und Fettsäuren, ganz besonders Lysin, ein hochwertiges Eiweiß, Eisen, Kalzium und Vitamine. Der Kohlenhydratanteil ist dagegen viel kleiner als bei Getreide. In der Küche wird Amarant für Bratlinge, Aufläufe und Müslis verwendet. Im Gemisch mit Getreide ist es ebenso zum Backen von Gebäck und Brot geeignet. Beim Röstvorgang in der Pfanne entstehen Pops.

Buchweizen

Bereits im 14. Jahrhundert kam Buchweizen mit den Mongolen in den europäischen Raum. In den Ursprungsländer Russland und China gehört er noch immer zu den Grundnahrungsmitteln. Die Körner, die man nach der Ernte schält, beinhalten sehr hochwertiges Eiweiß. Außerdem enthält der Buchweizen viel Magnesium, Eisen, Kalzium und Kalium sowie Vitamin B1, B2 und E. Er ist leicht verdaulich. Vor dem Verzehr müssen die Körner gekocht werden, wodurch sie besonders schleimen und deshalb vor sowie nach dem Kochvorgang gut zu spülen sind. Buchweizen eignet sich als Beilage ähnlich wie Risotto oder für das Zubereiten von Brei, Aufläufen und Suppen.

Quinoa

Wie Amarant kommt auch Quinoa aus Südamerika. Es zählt zu den besten pflanzlichen Eiweißquellen und wird ganz besonders in der veganen sowie vegetarischen Küche gerne und oft verwendet. Quinoa enthält viel Magnesium, Kalzium, Zink und Eisen. Es ist reich an Vitamin B2 und E, sowie der essenziellen Aminosäure Lysin. Wenn die Körner wie Reis aufgekocht werden, quellen diese etwa um das Dreifache auf. Quinoa eignet sich für Eintöpfe und Suppeneinlagen oder als Grundlage für Bratlinge und Tortillas. Quinoamehl sollte man stets mit glutenhaltigem Mehl vermischen, damit der Teig gelingt. Das aus Quinoa hergestellte Mehl wird Canihuaco genannt. Es kann in Waffelteig oder Brot beigemischt werden. In der Pfanne können aus den Körnern Pops entstehen.

Sorghum

Sorghum ist eine Hirseart, die besonders in Afrika zu den bedeutendsten Brotgetreiden gehört. Es eignet sich für herzhafte Getreidespeisen oder Brei.


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